Programm: 11.06. - 17.06.
Scary Movie 6
Regie:
Glennkill: Ein Schafskrimi
Regie:
Meine Freundin Conni - Abenteuer mit Kranich Klaus
Regie:
Michael
Regie: Antoine Fuqua
Die progressiven Nostalgiker
Regie:
Seniorenprogramm für 6 € – barrierefrei – willkommen ist natürlich jede Altersgruppe.
Rose
Regie:
Nächste Woche: 18.06. - 24.06.
Ein Sommer in Italien - WM 1990
Regie:
Backrooms
Regie:
Euer Film ist nicht im Programm?
Gerne würden wir viel mehr Filme ins Programm nehmen. Jedoch gibt es von den Filmverleihern strikte Spielzeitvorgaben und Vertragslaufzeiten. Dementsprechend können wir nicht alle Filme anbieten und müssen manchmal auch einen Starttermin verschieben.
Gerne geben wir telefonisch Auskunft, ob ein Film demnächst geplant ist.
Also nicht traurig sein wenn euer Film nicht gleich läuft und bleibt uns treu…
Filmkunst demnächst
16.06.2026:
Rose
Regie:
Schauspieler:
In den Wirren des 30-jährigen Krieges erscheint ein mysteriöser Soldat in einem abgeschiedenen protestantischen Dorf. Schweigsam, schmal, das Gesicht durch eine Narbe entstellt. Der Fremde behauptet, Erbe eines seit langem verlassenen Gutshofs zu sein, und kann ein Dokument vorlegen, das seinen Anspruch bestätigt. Zum großen Missfallen der Dorfgemeinde. Allerdings setzt der Fremde alles daran, hier sein Glück zu finden. Sein Streben nach Anerkennung und Akzeptanz werden aber durch sein Geheimnis erschwert: Unter falscher Identität, unter falschem Namen und unter Vortäuschung eines falschen Geschlechts hat der Soldat seinen Weg in das Dorf genommen. Doch um seine Ziele zu erreichen, wird er auch nicht vor der Unmöglichkeit einer arrangierten Ehe mit der Tochter eines Großbauern zurückschrecken. Denn wer so weit gekommen ist, hält bald alles für möglich. ROSE – die wahrhaftige Beschreibung einer Land- und Leutebetrügerin, die, obwohl als eine Weibs-Person geboren dem zum Trotz unter falschem Nam als Manns-Bild sich betragen, und viel üble Schandtat hat getrieben.
23.06.2026:
Ein Sommer in Italien - WM 1990
Regie:
Schauspieler:
Im Sommer 1990 sind die Deutschen im kollektiven Siegestaumel: Die Nationalelf gewinnt in Italien unter Trainer Franz Beckenbauer die Fußball-WM und setzt sich damit selbst ein Denkmal. Diese einzigartige Geschichte muss noch einmal erzählt werden. Mit neuen, intimen Einblicken von den Spielern selbst und exklusiven Privataufnahmen von Sepp Maier.
30.06.2026:
Die reichste Frau der Welt
Regie:
Schauspieler:
17:30 Uhr Vorstellung in französischem Original mit Untertitel.
20:15 Uhr Vorstellung in deutscher Fassung.
Die reichste Frau der Welt: Voller Schönheit, Intelligenz und grenzenloser Macht. Sie begegnet einem Fotografen voll unverschämtem Ehrgeiz und angetrieben von einem Wahnsinn, der auch Genie sein könnte. Es ist Liebe auf den ersten Blick. Mit kreativer Boshaftigkeit nistet er sich ein – in den altehrwürdigen Machtstrukturen dieser Familie und ihrem grenzenlosen Luxus. Doch da ist auch noch eine Tochter, die um ihr Erbe, die Familie und die Liebe ihrer Mutter kämpft. Und ein Butler, der mehr weiß als er sagt. Über Familiengeheimnisse und fragwürdige Spenden in astronomischen Höhen. Es beginnt ein Krieg, dem alle Mittel recht sind.
07.07.2026:
Der Frosch und das Wasser
Regie:
Schauspieler:
Buschi (Aladdin Detlefsen) lebt in einer betreuten Wohngemeinschaft und kommuniziert nicht. Eines Tages gerät er in eine Gruppe japanischer Touristen und beschließt spontan, mit ihnen zu reisen. Obwohl er kein Japanisch spricht und von den anderen Touristen oft belächelt wird, entdeckt Buschi eine neue Welt und erlebt Abenteuer, die er sich vorher nie hätte vorstellen können. Die Reise verändert ihn auf eine Weise, die auch seine Betreuer in der Wohngemeinschaft überrascht.
14.07.2026:
Vivaldi und Ich
Regie:
Schauspieler:
17:30 Uhr Vorstellung in italienischem Original mit Untertiteln
20:15 Uhr Vorstellung in deutscher Fassung.
Im Venedig des 18. Jahrhunderts wächst die talentierte Violinistin Cecilia im Ospedale della Pietà auf – einem Heim für verwaiste Mädchen, das die dort lebenden Kinder in das Studium der Musik einführt und dessen Orchester weltweit angesehen ist. Bei ihren Auftritten für wohlhabende Gönner bleibt Cecilia stets hinter einer Maske verborgen: Sie soll nicht als eigenständige Person gesehen werden. Doch mit der Ankunft eines neuen Lehrers bekommt sie erstmals die Chance, der Enge ihres bisherigen Lebens und der Aussicht einer arrangierten Ehe zu entkommen. Antonio Vivaldi, der neue Leiter des Orchesters, bestärkt sie in ihrer Suche nach der eigenen Stimme und den Mut zur Veränderung. Vorbei an den strengen gesellschaftlichen Regeln und mit der befreienden Kraft der Musik kämpft Cecilia um ihr Schicksal und ein Leben jenseits vorgezeichneter Rollen. VIVALDI UND ICH (OT: Primavera) erzählt eine eindrucksvolle Geschichte weiblicher Selbstbestimmung, eingebettet in die atmosphärische Kulisse des barocken Venedigs und getragen von der kraftvollen Musik Vivaldis.
21.07.2026:
Gelbe Briefe
Regie:
Schauspieler:
Derya (Özgü Namal) und Aziz (Tansu Biçer), ein gefeiertes Künstlerehepaar aus Ankara, führen mit ihrer 13-jährigen Tochter Ezgi ein erfülltes Leben – bis ein Vorfall bei der Premiere ihres neuen Theaterstücks alles verändert. Über Nacht geraten sie ins Visier des Staates und verlieren ihre Arbeit und ihre Wohnung. Sie gehen nach Istanbul, wo sie vorläufig bei der Mutter von Aziz unterkommen. Während sich Aziz mit Gelegenheitsjobs durchschlägt und an seinen Überzeugungen festhält, sucht Derya nach einem Ausweg, der sie finanziell unabhängig macht. Nach und nach vergrößert sich die Distanz zwischen ihnen und ihrer Tochter, bis sie sich zwischen ihren Wertvorstellungen und der gemeinsamen Zukunft als Familie entscheiden müssen.
28.07.2026:
Verflucht Normal
Regie:
Schauspieler:
17:30 Uhr Vorstellung in englischem Original mit Untertitel.
20:15 Uhr Vorstellung in deutscher Fassung.
Ein warmherziger Underdog-Film über einen Mann, der trotz Tourette und Vorurteilen seinen eigenen Weg geht – und damit viele andere ermutigt, es ihm gleichzutun. John Davidson (Scott Ellis Watson) wächst in einer schottischen Kleinstadt Anfang der 1980er Jahre auf und entwickelt mit zwölf Jahren ausgeprägte Nerventicks. Was erst Jahre später als Tourette-Syndrom diagnostiziert wird, bestimmt fortan seinen Alltag. Weder im schulischen Umfeld noch im eigenen Zuhause gelten die unkontrollierten Bewegungen und spontanen Ausrufe als medizinische Symptome, stattdessen reagiert man mit Spott oder Strafen. Rund 15 Jahre später lebt John (Robert Aramayo) noch immer bei seiner Mutter (Shirley Henderson) und kämpft mit den Nebenwirkungen starker Medikamente. Eine zufällige Begegnung mit seinem früheren Klassenkameraden Murray sowie dessen Mutter Dottie (Maxine Peake) verändert seine Situation. Als Krankenschwester begegnet sie ihm mit Verständnis, nimmt ihn in ihre Familie auf und vermittelt ihm eine Anstellung als Assistent des Hausmeisters Tommy (Peter Mullan) im örtlichen Gemeindezentrum. Zwischen den beiden entwickelt sich eine enge Freundschaft, durch die John schrittweise mehr Zuversicht gewinnt und beginnt, seinen eigenen Weg zu gehen.
04.08.2026:
Der verlorene Mann
Regie:
Schauspieler:
Die Künstlerin Hanne (Dagmar Manzel) und der pensionierte Pfarrer Bernd (August Zirner) führen eine zwar glückliche, nach Jahren jedoch bereits etwas festgefahrene Ehe. Wie aus dem Nichts steht auf ein Mal Hannes früherer Ehemann Kurt (Harald Krassnitzer) vor ihrer Tür. Durch seine Demenzerkrankung kann sich dieser nicht mehr erinnern, dass er und Hanne bereits seit 20 Jahren geschieden sind. Als das Paar ihn vorübergehend bei sich aufnimmt, kehrt zwar zunächst eine verloren geglaubte Leichtigkeit in ihre Ehe zurück, doch je mehr Zeit vergeht, desto stärker gerät ihr gemeinsames Leben aus den Fugen.
11.08.2026:
Paris Murder Mystery
Regie:
Schauspieler:
17:30 Uhr Vorstellung in französischem Original mit Untertitel.
20:15 Uhr Vorstellung in deutscher Fassung.
Die amerikanische Psychiaterin Lilian Steiner lebt schon lange in Paris und hat sich dort über die Jahre einen Namen gemacht. Als eine ihrer langjährigen Patientinnen unter mysteriösen Umständen stirbt, ist sie tief schockiert. War es wirklich Suizid, wie die Polizei vermutet? Hat sie ihrer Patientin nicht ausreichend zugehört und die Zeichen übersehen? Zusammen mit ihrem Ex-Mann (Daniel Auteuil) stellt sie eigenmächtige Ermittlungen an und versucht auch mit Hilfe von Hypnose, Antworten zu finden. Doch spätestens, als in ihre Praxis eingebrochen wird, gerät auch ihr eigenes Leben außer Kontrolle.
18.08.2026:
Ingeborg Bachmann - Jemand, der einmal ich war
Regie:
Schauspieler:
In einer poetischen Spurensuche lässt Regisseurin Regina Schilling das Publikum am Entstehen von Kunst teilhaben: Schauspielerin Sandra Hüller nähert sich dem Leben von Ingeborg Bachmann an einem imaginären Tag und verleiht ihren Worten eine eindringliche Präsenz. Mit einem kunstvollen Geflecht aus improvisierten Szenen, Archivschätzen, Interviews und Bachmanns eigenen Texten durchmisst der Film die zentralen Lebensphasen der Autorin – von der Kriegskindheit in Kärnten, dem Aufstieg zum Star der Gruppe 47 bis zu den letzten Tagen in Rom. Der Weg ist gezeichnet von ihren komplizierten Beziehungen zu Paul Celan, Hans Werner Henze und Max Frisch und einem unnachgiebigen Ringen um eine eigene, radikale Sprache zwischen öffentlichem Ruhm und existenziellen Krisen. Zum 100. Geburtstag von Ingeborg Bachmann gelingt Regina Schilling eine so sinnliche wie intellektuelle Annäherung an eine der bedeutendsten Schriftstellerinnen des 20. Jahrhunderts. Durch die kraftvolle Interpretation von Sandra Hüller und meisterhafte Archivmontagen wird Bachmanns Sprachgewalt im Kino unmittelbar erfahrbar. INGEBORG BACHMANN – JEMAND, DER EINMAL ICH WAR ist ein filmisches Porträt, das die Zerbrechlichkeit und Kraft einer Künstlerin feiert, die sich jeder Vereinnahmung entzog und deren Werk bis heute eine visionäre Wucht besitzt.
